SBB Personen-Unterführung

In die Abstimmungsvorlage zum Zentrumsentwicklungs-, bzw. Parkdeckprojekt war dazumal als Zusatzvorlage die Sanierung und Erweiterung der SBB-Personenunterführung mit einem Kredit von CHF 5,216 Mio eingebettet. Sinn und Zweck war ein verbesserter und behindertengerechter Zugang zur SBB-Unterführung. Trotz Ablehnung beider Zentrumsprojekte sagte die Bevölkerung klar JA zum Kredit der SBB-Unterführung.

Losgelöst vom Zentrumsprojekt-Kredit wurde das Projekt SBB-Personenunterführung in der Folge mit CHF 9,1 Mio, d.h. um CHF 4 Mio deutlich höher als die erste Vorlage, veranschlagt. Dadurch musste die Vorlage nochmals vors Volk und wurde nur sehr knapp mit lediglich 150 Mehr-Stimmen angenommen.

Die Kritik, der sich auch das BFK anschloss, war hauptsächlich der Ausbaugrad und die „Luxusvariante“ mit 3 Rampen (je see- und bergseits sowie eine Mittelrampe mit Zugang nach Ost und West) sowie 3 Liften parallel zu den Rampen. Als Grund dieser Mehrkosten wurde aufgeführt, dass die Anpassungs-Arbeiten und der Einrichtungsaufwand einer Einzelbaustelle beträchtlich höher ausfallen und bereits CHF 2,8 Mio und Aufwand im Budget des Zentrumsprojekts dafür enthalten waren.

Zeitfahrplan: Ursprünglich war die Umsetzung für das Jahr 2020 geplant. Aufgrund Prioritätsänderungen bei der SBB (Vorziehen anderer Projekte) verzögert sich die Realisierung um ca. 2 Jahre. Es kann somit mit einem Baubeginn im Jahr 2022 gerechnet werden.

Parole: Der BFK entschied sich für eine Stimmfreigabe aufgrund des klaren Mitgliederbedürfnisses für einen verbesserten SBB-Zugang. Nichtsdestotrotz hätte das BFK eine weniger luxuriöse Ausführungsvariante als Alternative begrüsst und die SBB um Kostenbeteiligung ersucht, was jetzt nicht der Fall ist.

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